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Von VAYEMA entwickelter Selbstcheck zu Symptomen und Auswirkungen – keine validierte Skala
Schwierigkeiten im Umgang mit Zahlen
Beantworten Sie die folgenden Aussagen zu Symptomen, um zu sehen, welche Erfahrungen und Lebensbereiche Sie als besonders beeinträchtigt beschreiben. Diese Fragen wurden von VAYEMA entwickelt und bilden keine validierte diagnostische Skala. Es wird kein klinischer Schweregrad oder Wahrscheinlichkeitswert berechnet.
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Für Erwachsene ab 18 Jahren. Dieser Selbstcheck kann eine Erkrankung weder diagnostizieren noch ausschliessen. Bei Sorgen um ein Kind ist eine altersgerechte fachliche Abklärung erforderlich.
Wenn Sie an die vergangenen vier Wochen denken: Wie gut beschreibt jede Aussage Ihre Erfahrungen?
Zusätzliche Angaben – fliessen in keinen Fragebogenwert ein
Diese Fragen wurden von VAYEMA entwickelt. Sie sind weder ein diagnostisches Instrument noch eine validierte Schweregradskala. Sie fassen die von Ihnen ausgewählten Erfahrungen zusammen und sagen weder eine Diagnose noch künftige Schäden voraus. Hintergrundinformationen zum Störungsbild; diese Quelle empfiehlt oder bestätigt diesen Selbstcheck nicht.
Vor der Testauswahl die Fragestellung klären
Eine Abklärung kann dazu dienen, eine Dyskalkulie festzustellen, den Unterstützungsbedarf beim mathematischen Lernen umfassender zu verstehen oder praktische Unterstützung zu planen. Diese Fragestellungen überschneiden sich, sind aber nicht identisch. Ein Anbieter sollte erklären, was seine Abklärung umfasst und ob sie eine geeignete Untersuchung der zahlenbezogenen Fähigkeiten einschliesst. Die Übersicht der BDA unterscheidet Dyskalkulie von anderen Schwierigkeiten beim mathematischen Lernen.
Fragen Sie, welche Art von Bericht Sie erhalten, über welche Qualifikationen die abklärende Fachperson verfügt und wie die Empfehlungen genutzt werden sollen. Ein allgemeines Lernscreening kann Hinweise auf Schwierigkeiten geben, ohne eine vollständige diagnostische Erklärung zu liefern. Zweck und Kosten sollten Ihnen vor der Terminbuchung klar sein. So erfahren Sie nicht erst danach, dass das Angebot Ihre eigentliche Fragestellung nicht beantwortet.
Eine Mathematiknote ist keine diagnostische Schlussfolgerung
Mathematik umfasst unterschiedliche Fähigkeiten, und schwache Leistungen können verschiedene Ursachen haben. Umgekehrt kann das Auswendiglernen von Rechenverfahren manchmal Schwierigkeiten beim Verständnis der verwendeten Zahlen verdecken. Für eine spezialisierte Fachperson zählt mehr als die Frage, ob eine Antwort richtig ist. Sie kann untersuchen, wie jemand an eine Aufgabe herangeht, welche Konzepte sicher verstanden werden und wo das Verständnis an Grenzen stösst.
Die SASC-Definition von 2025 betont das Verständnis numerischer Grössen und die weiter gefassten Verarbeitungsfaktoren, die mathematische Leistungen beeinflussen können. Sie ist ein fachlicher Bezugsrahmen und keine Checkliste zur Selbstdiagnose. Unser Ratgeber zum Verständnis von Dyskalkulie erklärt diesen Unterschied in alltagsnaher Sprache, ohne aus einer einzelnen schwierigen Aufgabe eine Diagnose abzuleiten.
Entwicklungs- und Bildungsgeschichte mitbringen
Hilfreich sind Angaben dazu, wann die Schwierigkeiten begonnen haben, welche Lernmöglichkeiten bestanden, ob es Schulwechsel gab und welche Unterrichtsansätze bereits versucht wurden. Manche Menschen erinnern sich an anhaltende Probleme mit Mengen oder beim Rechnen. Bei anderen wurden die Schwierigkeiten deutlicher, als das Unterrichtstempo zunahm. Aktuelle Anliegen im Erwachsenenalter sollten nach Möglichkeit mit früheren Erfahrungen in Verbindung gebracht werden, ohne dass dafür lückenlose Unterlagen erforderlich sind.
Beschreiben Sie Unterbrüche der Schulbildung, Wechsel der Unterrichtssprache und ob Unterstützung das Verständnis verbessert hat. Diese Angaben helfen bei der Einordnung; sie sind kein Grund, die Anliegen einer Person abzutun. Kennzeichnen Sie unsichere Erinnerungen als solche. Wenn Schwierigkeiten plötzlich aufgetreten sind, obwohl die Fähigkeiten zuvor sicher vorhanden waren, sagen Sie dies deutlich. Ein neu aufgetretener Verlust der Rechenfähigkeit kann eine medizinische Beurteilung erfordern, statt als entwicklungsbedingte Lernschwierigkeit eingeordnet zu werden.
Konkrete Beispiele statt einer langen Liste von Bezeichnungen
Beispiele können das Vergleichen von Mengen, das Anwenden des Stellenwertprinzips, das Schätzen von Zeit oder die Entscheidung betreffen, welche Rechenoperation eine Aufgabe erfordert. Erklären Sie, was die Aufgabe schwierig macht und welche Hilfsmittel Sie verwenden. Eine klinische oder abklärende Fachperson sollte die Auswirkungen im Alltag nicht allein aus einem Gesamttestwert erschliessen müssen. Die persönliche Schilderung kann zeigen, weshalb eine scheinbar einfache Tätigkeit erhebliche Anstrengung kostet.
National Numeracy beschreibt mögliche Auswirkungen ausserhalb der formalen Bildung. Verwenden Sie allgemeine Beschreibungen, statt Bankauszüge oder private Unterlagen in ein gewöhnliches Websiteformular hochzuladen. Sie können erklären, dass Ihnen das Überprüfen von Beträgen schwerfällt, ohne finanzielle Details offenzulegen. Sammeln Sie zur Vorbereitung nur die Informationen, die für den Einstieg in das Abklärungsgespräch nötig sind.
Mathematische Sprache und Leseanforderungen berücksichtigen
Eine schriftliche Aufgabe kann wegen unbekannter Begriffe, der Leseanforderungen oder komplexer Anweisungen schwierig sein, auch wenn einzelne zahlenbezogene Fähigkeiten stärker ausgeprägt sind. Die abklärende Fachperson sollte diese Komponenten nach Möglichkeit getrennt betrachten. Bei mehrsprachigen Lernenden sind die Sprachbiografie und geeignete Testverfahren wichtig. Eine informelle Übersetzung eines Tests ist seiner ursprünglich standardisierten Fassung nicht automatisch gleichwertig.
Unsere Ratgeber zur Dyslexie-Abklärung und zur Sprachabklärung erläutern verwandte Fragestellungen. Sie müssen nicht alle diese Abklärungen durchlaufen. Teilen Sie der Fachperson mit, welche Arten von Anweisungen oder Texten schwierig sind. So kann sie entscheiden, ob der Beizug einer weiteren spezialisierten Fachperson hilfreiche Informationen liefern würde.
Mathematikangst braucht ihren eigenen Platz im Gespräch
Angst vor Fehlern, Zeitdruck oder frühere Kritik können die Leistung beeinflussen. Angst kann zusammen mit Dyskalkulie auftreten, weist diese aber nicht nach. Die abklärende Fachperson sollte neben den untersuchten Fähigkeiten auch berücksichtigen, was bei mathematischen Aufgaben emotional geschieht. Ein Ergebnis, das unter ruhigen, unterstützenden Bedingungen erzielt wird, bildet die Erfahrungen mit Anforderungen im Unterricht oder am Arbeitsplatz möglicherweise nicht vollständig ab.
Erklären Sie, was die Situation erleichtert und was die Belastung verstärkt. Das hilft, eine geeignete Abklärung zu planen und zugleich die Aussagekraft standardisierter Aufgaben zu erhalten. Es geht nicht darum, jede Herausforderung zu vermeiden oder ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen. Die Fachperson sollte relevante Einschränkungen dokumentieren und bei Bedarf Unterstützung im Umgang mit Angst empfehlen, statt diese als Grund zu nehmen, anhaltende Lernschwierigkeiten nicht zu berücksichtigen.
Die spezifische mathematische Fachkompetenz prüfen
Eine Ausbildung in allgemeiner Lernabklärung oder Dyslexie belegt nicht automatisch die Kompetenz für jede Dyskalkulie-Abklärung. Fragen Sie nach Erfahrung mit der Abklärung zahlenbezogener Fähigkeiten, der betreffenden Altersgruppe sowie dem sprachlichen oder schulischen Kontext. Die Informationen der BDA zur Abklärung weisen auf die Notwendigkeit geeigneter spezialisierter Fachkompetenz hin.
Ein Anbieter sollte erklären, welche Verfahren er einsetzt und weshalb sie zur Fragestellung passen. Sie müssen nicht selbst einen Test auswählen. Wenn eine andere Problematik relevant sein könnte, etwa ADHS oder eine sprachliche Schwierigkeit, fragen Sie, ob diese direkt abgeklärt oder lediglich für eine Weiterverweisung festgehalten wird. Ein umfassendes Angebot sollte keine Schlussfolgerungen nahelegen, die über die tatsächlich vorhandenen Qualifikationen und eingesetzten Methoden hinausgehen.
Was Sie bei der Abklärung erwartet
Der Termin kann Gespräche, standardisierte Aufgaben und die Beobachtung der Vorgehensweise beim Lösen von Problemen umfassen. Die Auswahl richtet sich nach dem Zweck und der jeweiligen Person. Fragen Sie nach Dauer, Pausen und notwendiger Vorbereitung. Bei Kindern sollte das Vorgehen altersgerecht sein und ihre eigenen Erfahrungen einbeziehen, statt nur die Sorgen Erwachsener über ihre Leistungen zu berücksichtigen.
Üben Sie keine geschützten Testaufgaben, lassen Sie sich keine Antworten vorgeben und schneiden Sie nicht absichtlich schlecht ab, um die Schwierigkeit sichtbar zu machen. Ziel ist ein zutreffendes Bild der Fähigkeiten und des Unterstützungsbedarfs. Sagen Sie der Fachperson, wenn Anweisungen unklar sind oder Müdigkeit Ihre Mitarbeit beeinträchtigt. Sie kann erklären, welche Hilfe zulässig ist und wie sich Ergebnisse im Rahmen des Abklärungsverfahrens verantwortungsvoll interpretieren lassen.
Ein hilfreicher Bericht verbindet Befunde mit Empfehlungen
Der Bericht sollte die Schlussfolgerung, das Lernprofil, relevante Unsicherheiten und mögliche Hilfen erklären. Bitten Sie um eine verständliche Einordnung der Testwerte und um Beispiele dafür, wie die Empfehlungen umgesetzt werden können. Eine Diagnose allein legt den genauen Förderplan nicht fest. Ein Bericht sollte auch keinen Nachteilsausgleich oder finanzielle Unterstützung garantieren, über die eine andere Institution nach ihren eigenen Vorgaben entscheiden muss.
Der Ratgeber zur Unterstützung erläutert mögliche pädagogische und praktische Ansätze. Empfehlungen können spezialisierte Förderung, zugängliche Materialien oder Hilfsmittel für Alltagsaufgaben umfassen. Vereinbaren Sie, wer die Unterstützung übernimmt und wann Fortschritte überprüft werden. Ein Bericht ist wertvoll, wenn er zu hilfreichen Veränderungen führt – nicht allein deshalb, weil er eine grosse Zahl von Tests enthält.
Unterstützung während der Klärung aufrechterhalten
Auch wenn sich eine Dyskalkulie nicht bestätigt, können anhaltende mathematische Schwierigkeiten Unterstützung rechtfertigen. Fragen Sie, welche anderen Erklärungen für das Muster infrage kommen, welche Fähigkeiten gezielt vermittelt werden müssen und ob weitere Abklärungen sinnvoll sind. Wenn eine bestimmte Diagnose nicht gestellt wird, sollte eine lernende Person nicht mit denselben Aufgaben und ohne neue Hilfe zurückbleiben. Praktische Anpassungen können besprochen werden, während formale Verfahren noch laufen.
Der Abklärungsweg von VAYEMA kann psychologische Anliegen und geeignete Weiterverweisungen klären. Ob eine formale pädagogische Diagnostik verfügbar ist, muss im Einzelfall bestätigt werden. Das Arbeitsblatt übermittelt keine Notizen, erstellt keinen Bericht und bucht keinen Termin. Optional heruntergeladene Informationen bleiben unter Ihrer Kontrolle. Sie können um Hilfe bitten, ohne das Arbeitsblatt auszufüllen oder nachweisen zu müssen, dass eine Aufgabe mit Zahlen schwierig genug ist, um ernst genommen zu werden.
Häufige Fragen zur Dyskalkulie-Abklärung
Kann dieses Arbeitsblatt Dyskalkulie diagnostizieren?
Nein. Es ist eine eigens entwickelte Vorbereitungshilfe ohne Punktewertung und keine standardisierte mathematische Abklärung. Es prüft keine zahlenbezogenen Fähigkeiten und vergleicht Leistungen nicht mit Normwerten. Eine qualifizierte Fachperson muss das Lernprofil, die Vorgeschichte und andere Erklärungen berücksichtigen, bevor sie zu einer diagnostischen Schlussfolgerung kommt.
Reicht eine nicht bestandene Mathematikprüfung als Nachweis?
Ein schlechtes Ergebnis kann Anlass für weitere Untersuchungen sein, hat aber verschiedene mögliche Erklärungen. Eine Abklärung betrachtet die konkret beteiligten Fähigkeiten, die bisherige Unterrichtserfahrung, die Sprache und weitere Faktoren. Sie sollte Dyskalkulie weder allein aufgrund der Leistung diagnostizieren noch davon ausgehen, dass eine bestandene Prüfung eine zugrunde liegende Schwierigkeit ausschliesst.
Können Dyslexie und Dyskalkulie gemeinsam abgeklärt werden?
Beide können berücksichtigt werden, wenn geeignete Fachkompetenz und Methoden verfügbar sind. Fragen Sie, welche Bereiche eingeschlossen sind und ob die abklärende Fachperson für jeden davon qualifiziert ist. Es handelt sich um unterschiedliche Störungsbilder, die jedoch gemeinsam auftreten können. Eine Abklärung der Lese- und Schreibfähigkeiten allein sollte nicht als vollständige Untersuchung des Zahlenverständnisses dargestellt werden.
Macht Angst die Abklärung sinnlos?
Nein. Angst sollte aber angesprochen werden, damit die Fachperson angemessen planen und die Leistung im Kontext einordnen kann. Beschreiben Sie Auslöser, hilfreiche Anpassungen und frühere Erfahrungen. Sowohl Angst als auch Lernschwierigkeiten können Unterstützung erfordern. Bei keiner der beiden sollte automatisch angenommen werden, dass sie jede Schwierigkeit erklärt oder eine sorgfältige Abklärung unmöglich macht.
Sollte ich private Finanzunterlagen mitbringen?
Für die übliche Vorbereitung sind detaillierte Kontounterlagen selten nötig. Allgemeine Beispiele schwieriger Aufgaben mit Zahlen sind ein besserer Ausgangspunkt. Fragen Sie die Fachperson, welche Dokumente relevant sind und wie mit sensiblen Informationen umgegangen würde. Tragen Sie keine Kontokennungen, PINs oder andere unnötige persönliche Angaben in dieses Arbeitsblatt ein.
Was geschieht, wenn die Diagnose unklar bleibt?
Fragen Sie, welche Befunde fehlen, welche alternativen Erklärungen geprüft werden und welche Unterstützung bereits jetzt beginnen kann. Weitere Beobachtungen oder der Beizug einer spezialisierten Fachperson können sinnvoll sein. Unsicherheit sollte erklärt und nicht hinter einem Testwert verborgen werden. Der tatsächliche Lernbedarf der Person sollte im Mittelpunkt bleiben.
Weiterführende Informationen und Quellen
[1] British Dyslexia Association: Dyskalkulie
[2] SASC: Definition von Schwierigkeiten beim mathematischen Lernen, 2025
[3] British Dyslexia Association: Abklärung und Unterstützung
[4] National Numeracy: Dyskalkulie und Auswirkungen im Alltag
[5] British Dyslexia Association: Informationen zur diagnostischen Abklärung