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Von VAYEMA entwickelter Selbstcheck zu Symptomen und ihren Auswirkungen – keine validierte Skala
Depersonalisation und Derealisation
Beantworten Sie die folgenden Aussagen zu Symptomen, um zu sehen, welche Erfahrungen und Alltagsbereiche Sie als besonders betroffen beschreiben. Diese Fragen wurden von VAYEMA entwickelt und bilden keine validierte diagnostische Skala. Es wird weder ein klinischer Schweregrad noch eine Wahrscheinlichkeit berechnet.
Ihre Antworten werden bei diesem Selbstcheck ausschliesslich auf dieser Seite verarbeitet. Sie werden weder übermittelt noch überwacht oder automatisch gespeichert. Sie benötigen weder einen Namen noch eine E-Mail-Adresse oder ein Konto. Verwenden Sie ein privates Gerät und löschen Sie Ihre Antworten, wenn Sie fertig sind.
Für Erwachsene ab 18 Jahren. Dieser Selbstcheck kann eine Erkrankung weder diagnostizieren noch ausschliessen. Bei Sorgen um ein Kind ist eine altersgerechte Abklärung durch eine Fachperson erforderlich.
Wenn Sie an die vergangenen vier Wochen denken: Wie gut beschreibt jede Aussage Ihre Erfahrungen?
Ergänzende Angaben – fliessen in keine Punktwertung des Fragebogens ein
Diese Fragen wurden von VAYEMA entwickelt. Sie sind weder ein diagnostisches Instrument noch eine validierte Skala zur Erfassung des Schweregrads. Sie fassen die von Ihnen ausgewählten Erfahrungen zusammen und sagen weder eine Diagnose noch eine künftige Schädigung voraus. Hintergrundinformationen zum Krankheitsbild; diese Quelle spricht keine Empfehlung für diesen Selbstcheck aus.
Beginnen Sie mit einer Beschreibung statt mit einer diagnostischen Bezeichnung
Manche Menschen beschreiben, dass sie sich selbst fern fühlen, ihre Umgebung traumartig wirkt oder gewohnte Gefühle weniger zugänglich sind. Solche Beschreibungen sind hilfreich, auch wenn sie nicht den Formulierungen eines Lehrbuchs entsprechen. Eine behandelnde Fachperson kann nachfragen, was sich verändert anfühlt, was vertraut bleibt und wie Sie das Erlebte verstehen.
Die Übersicht des NHS beschreibt Depersonalisation und Derealisation im Rahmen dissoziativer Störungen. Die Lektüre kann Ihnen helfen, Worte für eine Erfahrung zu finden, aber nicht deren Ursache bestimmen. Sie müssen weder vor einer Abklärung entscheiden, dass Sie eine dissoziative Störung haben, noch alle möglichen Erklärungen selbst voneinander abgrenzen.
Beschreiben Sie den zeitlichen Verlauf und das Auftreten in verschiedenen Situationen
Die Fachperson kann fragen, ob die Symptome kurzzeitig, wiederkehrend oder dauerhaft auftreten und was zu Beginn geschah. Veränderungen bei Schlaf, Gesundheit, Medikamenten, Substanzkonsum oder Stress können relevant sein. Ungefähre zeitliche Angaben sind hilfreich; Sie müssen den Verlauf vor dem Termin nicht lückenlos rekonstruieren.
Wählen Sie einige wenige typische Situationen aus, statt jeden Moment zu überwachen. Vielleicht bemerken Sie Unterschiede, wenn Sie mit einer Aufgabe beschäftigt sind, sich ausruhen oder Angst empfinden. Solche Beobachtungen helfen, das Muster zu beschreiben, beweisen aber keine Ursache. Wenn das Notieren zu einem weiteren wiederholten Versuch wird, zu prüfen, ob sich alles real anfühlt, machen Sie eine Pause und besprechen Sie diese Schwierigkeit mit der Fachperson.
Beschreiben Sie, wie Sie die Erfahrung verstehen
Bei einer Depersonalisations-/Derealisationsstörung erkennen Betroffene im Allgemeinen, dass das Gefühl der Unwirklichkeit eine subjektive Erfahrung ist und keine tatsächliche Veränderung der Welt. Die Informationen im MSD Manual erläutern die intakte Realitätsprüfung als Teil der Diagnostik. Eine Fachperson beurteilt diese Unterscheidung im Zusammenhang, statt sie aus einer einzelnen Formulierung abzuleiten.
Erklären Sie, ob Sie das Gefühl als ungewöhnlich erkennen, welche Bedeutung Sie befürchten und ob weitere Erfahrungen wie Stimmenhören, Verwirrtheit oder Veränderungen des Gedächtnisses auftreten. Sie sollten keine vermeintlich richtige Antwort einüben müssen, um in eine Kategorie zu passen. Aufgabe der Fachperson ist es, die relevanten Informationen zu berücksichtigen und einzuschätzen, ob eine andere oder dringendere Abklärung nötig ist.
Medizinische Angaben und Informationen zum Substanzkonsum sind wichtig
Bei einer Abklärung können neurologische Erkrankungen, Kopfverletzungen, Krampfanfälle, Medikamente oder Substanzen berücksichtigt werden, wenn die Vorgeschichte darauf hinweist. Das Vorliegen von Angst schliesst eine andere Ursache nicht automatisch aus. Eine Fachperson kann eine Untersuchung oder gezielte Abklärungen zu einer konkreten Fragestellung empfehlen, statt einen Fragebogen als Beweis für eine psychische Ursache der Symptome zu verwenden.
Informieren Sie die Fachperson offen über verschriebene Medikamente, nicht rezeptpflichtige Präparate, Alkohol und andere Substanzen. Erwähnen Sie, wann Veränderungen stattgefunden haben. Setzen Sie verschriebene Medikamente nicht eigenständig ab und verändern Sie die Einnahme nicht, um eine Vermutung zu prüfen. Es geht um eine sichere Einordnung und angemessene Versorgung, nicht um eine Bewertung Ihrer Person. Eine kurze, vertrauliche Beschreibung ist unnötig detaillierten Gesundheitsangaben in einer gewöhnlichen Website-Anfrage vorzuziehen.
Erkennen Sie, wann die Vorbereitung auf einen regulären Termin nicht im Vordergrund steht
Plötzliche neurologische Veränderungen, starke Verwirrtheit, Bewusstlosigkeit oder andere akute medizinische Beschwerden erfordern eine rasche, angemessene Abklärung. Gehen Sie nicht davon aus, dass ein vertrautes Gefühl der Unwirklichkeit jedes neue Symptom erklärt. Ein Website-Hilfsmittel kann Sie nicht untersuchen, Ihren Bewusstseinszustand überwachen oder feststellen, dass es sicher ist, auf einen regulären Termin zu warten.
Wenn Ihre Aufmerksamkeit oder Ihr Bewusstsein beeinträchtigt ist, vermeiden Sie das Autofahren und andere gefährliche Tätigkeiten und holen Sie geeigneten Rat ein. Bei unmittelbarer Gefahr oder wenn Sie Ihre Sicherheit nicht gewährleisten können, benötigen Sie dringend Hilfe durch örtliche Notfalldienste. Diese Fragen lösen keine Benachrichtigung aus, wenn Sie ein dringendes Anliegen notieren. Kontaktieren Sie die zuständige Fachperson direkt, statt eine Reaktion auf die hier eingegebenen Informationen zu erwarten.
Berücksichtigen Sie Panik, traumabezogene Symptome und weitere Beschwerden
Ein Gefühl der Losgelöstheit kann bei verschiedenen psychischen Schwierigkeiten auftreten, etwa bei Panik, Depression oder traumabezogenen Symptomen. Die Übersicht der American Psychiatric Association beschreibt, wie wichtig es ist, das gesamte klinische Bild zu berücksichtigen. Eine Abklärung sollte nicht davon ausgehen, dass jede Erfahrung dieselbe psychische Bedeutung hat oder dieselbe Behandlung erfordert.
Unser Leitfaden zur Abklärung von Panik und unsere Leitfäden zur Vorbereitung auf eine PTBS-Abklärung behandeln verwandte Fragen. Sie müssen vor einem Termin keine weiteren Hilfsmittel ausfüllen. Beschreiben Sie die Symptome, die Ihnen wichtig sind, und lassen Sie die Fachperson klären, welche Unterscheidungen für die Versorgung relevant sind, statt diagnostische Bezeichnungen aus Online-Beschreibungen zu sammeln.
Unsicherheit über Erinnerungen sollte nicht mit Annahmen gefüllt werden
Manche Menschen befürchten, die Symptome bedeuteten, dass etwas Wichtiges geschehen sein müsse, an das sie sich nicht erinnern. Das Gefühl der Losgelöstheit belegt kein nicht erinnertes Ereignis. Eine Fachperson kann nach der bekannten Vorgeschichte und aktuellen Sorgen fragen, ohne eine bestimmte Ursache nahezulegen oder eine Schilderung zu verlangen, die Sie nicht geben können.
Halten Sie fest, was Sie wissen und was ungewiss bleibt. Das Arbeitsblatt dient weder dazu, Erinnerungen wiederzuerlangen, noch dazu, getrennte Identitäten zu erkunden. Wenn Veränderungen des Gedächtnisses vorliegen, sollten diese gesondert abgeklärt werden, gegebenenfalls auch im Hinblick auf medizinische Ursachen. Sie können Unterstützung erhalten, ohne eine durch Suggestion nahegelegte Erklärung zu akzeptieren. Unsicherheit sollte dokumentiert und nicht durch eine vollständig klingende Geschichte ersetzt werden.
Auswirkungen auf den Alltag und hilfreiche Ziele gehören ins Gespräch
Eine Fachperson sollte verstehen, wie sich die Erfahrung auf Ihre Arbeit, Beziehungen, Konzentration und alltäglichen Aufgaben auswirkt. Das Ausmass der Belastung ist für andere möglicherweise nicht sichtbar. Vielleicht kommen Sie Ihren Verpflichtungen weiterhin nach, wenden aber viel Energie darauf auf, Symptome zu beobachten oder Situationen zu vermeiden, die Sie verunsichern.
Beschreiben Sie, was Sie wieder freier tun möchten und was Ihnen zumindest ein wenig hilft. Diese Ziele können die Behandlung leiten, ohne dass Sie erst beweisen müssen, dass die Erfahrung verschwunden ist, damit ein Fortschritt zählt. Eine hilfreiche Abklärung berücksichtigt neben Schwierigkeiten auch Stärken und praktische Unterstützungsmöglichkeiten. So passt die Empfehlung zu Ihrem Leben und nicht zu einem abstrakten Symptomwert.
Warum das Hilfsmittel zur Vorbereitung keinen diagnostischen Punktwert liefert
Standardisierte Fragebogen können zur Abklärung oder Verlaufskontrolle beitragen, wenn sie passend ausgewählt und interpretiert werden. Sie können nicht eigenständig medizinische Ursachen ausschliessen, die Realitätsprüfung beurteilen oder entscheiden, welche Behandlung sicher ist. Eine Fachperson benötigt neben einem allfälligen Zahlenwert auch die Vorgeschichte, den Kontext und die einzelnen Antworten.
Diese Fragen wurden eigens entwickelt und werden nicht mit Punkten bewertet. Sie sind weder die Cambridge Depersonalisation Scale noch ein anderes validiertes Instrument zur Erfassung von Dissoziation. Es gibt keinen Schwellenwert, keine Schweregradkategorie und keine Wahrscheinlichkeitsschätzung. Wiederholtes Ausfüllen des Arbeitsblatts schafft keine Gewissheit über die Diagnose. Sie können Felder leer lassen oder Ihr Anliegen mündlich erklären. Das Hilfsmittel ist eine freiwillige Kommunikationshilfe, keine Voraussetzung für den Zugang zur Versorgung.
Bitten Sie um eine klare Empfehlung und schützen Sie Ihre Notizen
Die Abklärung sollte die vorläufige fachliche Einschätzung, offene medizinische Fragen, geeignete Möglichkeiten und den Zeitpunkt der ersten Verlaufsbeurteilung erläutern. Fragen Sie, worauf die vorgeschlagene Therapie abzielt und wer für Entscheidungen zu Medikamenten verantwortlich ist. Der Behandlungsleitfaden bietet Hintergrundinformationen, ohne einen Ansatz für Sie auszuwählen.
Sie können VAYEMA über den Zugang zur Abklärung kontaktieren oder den Leitfaden zum Verständnis des Krankheitsbilds lesen. Nichts, was Sie hier eingeben, wird übermittelt, interpretiert oder in einem Patientendossier gespeichert. Die Zusammenfassung gibt Ihre Angaben wieder; eine freiwillig heruntergeladene Datei bleibt auf Ihrem Gerät. Bewahren Sie sie vertraulich auf und teilen Sie relevante Informationen nur über einen geeigneten, mit Ihnen vereinbarten klinischen Kommunikationsweg.
Häufige Fragen zur Abklärung von Depersonalisation
Können mir die Fragen sagen, ob ich eine Depersonalisations-/Derealisationsstörung habe?
Nein. Die Fragen werden nicht mit Punkten bewertet und können die Ursache von Losgelöstheit oder Unwirklichkeit nicht diagnostizieren. Eine Fachperson benötigt Angaben zum Verlauf, zu den Auswirkungen, zur medizinischen Vorgeschichte und zu anderen möglichen Erklärungen. Sie können eine Abklärung in Anspruch nehmen, ohne einen bestimmten Punktwert zu erreichen oder vorab zu entscheiden, ob die Erfahrung vorwiegend körperlich oder psychisch bedingt ist.
Ist dies die Cambridge Depersonalisation Scale?
Nein. Es handelt sich um ein eigens entwickeltes Hilfsmittel zur Vorbereitung, das dieses Instrument weder wiedergibt noch ein gleichwertiges Ergebnis liefert. Eine Fachperson kann ein geeignetes standardisiertes Instrument für einen festgelegten Zweck einsetzen. Dessen Punktwert muss dennoch klinisch eingeordnet werden. Diese Notizen helfen lediglich, die Themen zu ordnen, die Sie besprechen möchten.
Sollte ich immer wieder prüfen, ob sich meine Umgebung real anfühlt?
Wiederholtes Prüfen kann belastend werden und gibt möglicherweise keine dauerhafte Gewissheit. Einige Beobachtungen zum zeitlichen Verlauf und zur Bewältigung des Alltags reichen für den Anfang aus. Besprechen Sie das Prüfen selbst mit der Fachperson, wenn es Ihre Aufmerksamkeit zunehmend beansprucht. Das Arbeitsblatt verlangt nicht, dass Sie die Erfahrung auslösen oder verstärken.
Beweisen die Symptome, dass ein unbekanntes Ereignis stattgefunden hat?
Nein. Losgelöstheit oder Unwirklichkeit belegen kein verborgenes Trauma. Eine Fachperson kann die bekannte Vorgeschichte, Stress, Gesundheit und andere Faktoren berücksichtigen, ohne ein Ereignis nahezulegen, an das Sie sich nicht erinnern. Sie sollten Lücken nicht mit Vermutungen füllen oder eine bestimmte Erklärung nur deshalb akzeptieren, damit sich die Abklärung vollständig anfühlt.
Was ist, wenn ich kürzlich meine Medikation geändert oder eine Substanz konsumiert habe?
Informieren Sie die Fachperson darüber, einschliesslich des Zeitpunkts und weiterer Symptome. Diese Angaben können die Abklärung beeinflussen und sollten ohne Wertung besprochen werden. Ändern Sie die Einnahme verschriebener Medikamente nicht eigenständig und verwenden Sie keine andere Substanz, um eine Erklärung zu prüfen. Eine geeignete medizinische Fachperson kann Sie zu einer nötigen Überprüfung und zu Sicherheitsfragen beraten.
Benachrichtigt das Hilfsmittel jemanden bei einem dringenden Symptom?
Nein. Eingaben werden weder übermittelt noch überwacht. Neue neurologische Symptome, starke Verwirrtheit, Bewusstlosigkeit oder unmittelbare Sicherheitsbedenken erfordern direkte, geeignete medizinische Hilfe oder Notfallhilfe. Warten Sie nicht auf eine Reaktion auf Ihre Notizen im Arbeitsblatt. Betrachten Sie einen privaten Selbstcheck nicht als Bestätigung, dass Sie eine gefährliche Tätigkeit sicher fortsetzen können.
Weiterführende Informationen und Quellen
[1] NHS: dissoziative Störungen und Abklärung
[2] MSD Manual Professional: diagnostische Kriterien und Ausschluss anderer Ursachen
[3] American Psychiatric Association: klinischer Kontext dissoziativer Erfahrungen